Ich bin ein typisches Kind der Neunziger. Gameboy, Disney-Classics, Turnschuhe, die leuchten, wenn man auftritt, schlechte Technomusik und Mikrowellenprodukte definierten meine Sicht der Welt. Um all diese Sinneseindrücke verkraften zu können, lernte ich früh, zu selektieren und mein kleines, mich direkt umgebendes Universum aktiv mitzugestalten.
Heraus gekommen ist eine Welt zwischen Kitsch und Reduktion, einer beständigen Faszination für Hello Kitty und Darth Vader; eine junge Frau, die eine berühmte Musikvideo-Tänzerin sein möchte, aber genau so gerne tagelang vorm Rechner sitzt und Ankerpunkte verschiebt. Eben ein typisches Phänomen der Massenkonsumgesellschaft.
Und so wie sich mein Lieblingsfilm wöchentlich ändert und ich meine Haare am liebsten jeden Tag umfärben würde, unterstehen auch meine Arbeiten einem ständigen Wechsel. vom straighten Steuerberater-Look bis hin zum Jugendzentrum-Band-Design gestalte ich eigentlich alles gerne. Die Mischung ist es doch, die diese Welt so interessant macht.
Track "Beweg dich" mit freundlicher Genehmigung von Deichkind.
Im Rahmen des Programm-Relaunchs bei BONZAI entwickelten mein Kollege Alexander Gutmann und ich ein neues CI. Für die Studiokulisse gestaltete ich 3 Plakate zu je 2x4m mit dem Testimonial "Zai".
Der Entwurf für das "Magazin für Pop in der Kultur" entstand im Typografiekurs an der Meisterklasse für Kommunikationsdesign, Aufgabe war es, ein Musikmagazin zu gestalten.
Für das Onlineportal des Rollerblading Magazins BE-MAG gestaltete ich einen Entwurf für ein Redesign. Leider gab es (noch) keine Umsetzung
Die für eine Auseinandersetzung mit dem Traum als Bewegtbild nötige Basis in Form eines Wissens über die freudschen Theorien zur ‚Traumarbeit‘ stellt einen ebenso wichtigen Teil dar wie die Erfahrungen aus der modernen Filmanalyse in Hinblick auf die Montage als narratives Instrument. Beispiele aus dem Bereich der surrealistischen Methodik in der bildenden- und der Filmkunst bilden den Grundstock für eine Auseinandersetzung mit der Arbeit des Musikvideo-Regisseurs Michel Gondry...
Ein QR-Code verbindet nicht nur zwei Medien, sondern schafft neben einem neuen Informationsraum einen visuellen Tätigkeitsbereich, der für KommunikationsdesignerInnen Herausforderungen in ihrer Arbeit bringt. Im Zentrum der Bemühungen steht die Frage, wie sehr sich das Werk und das Medium durch das Einbinden der QR-Codes verändern...
Sammle vor Ablauf der Zeit so viele Todessterne wie möglich!
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saniflam-Logo als png in schwarz mit Alphakanal.